»terr-a-er«: Critical Zone Observationsstation

Semester
Sommersemester 22
Studiengang
Master
Modulbestandteil
M4000 Projekt

Um eine terrestrisch-atmosphärische Perspektive einzunehmen, wird sich dieses Studio mit der Grenze von kontinentaler Erdkruste zu Atmosphäre und mit Übergangsqualitäten an ihr befassen. Das Studio lädt dazu ein, sich Grenzen vorzustellen, die unsere Lebensräume so in die Biosphäre einweben, dass sie als Veränderungen der Kruste Teil von kreislaufartigen Prozessen sind, für die Elemente entliehen und wieder zurückgegeben werden. Das Bestehende ist damit wesentliches Rohmaterial. Das Studio wird den Mensch zudem eingebunden in ein Netzwerk von Tieren, Pflanzen und Objekten verstehen, das sich Erde, Luft und Wasser teilt, um aus dieser Perspektive neue Formen des Zusammenlebens zwischen verschiedenen Lebensformen zu entwerfen. Wesentlich wird sein, Grenzen als Material zu begreifen, dem eine eigene Konstruktionslogik, atmosphärische Qualität ebenso wie kulturelle Bedeutung zu eigen ist. Mit einem veränderten Verständnis weg von definitiven Raumbegrenzungen hin zu biosphärischen Schwellenräumen werden wir besondere räumliche und atmosphärische Hüllqualitäten für die Architektur entdecken.

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